Shamiran Istifan
Manor Kunstpreis 2026
Mit ihrem Einführungstext zur Publikation der Ausstellung zeichnet die Kuratorin Sarah Mühlebach die gedanklichen Linien nach, die sich durch die Werke von Shamiran Istifan ziehen.
By the way, we’re just a window on the world
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Manor Kunstpreis 2026
12.6.–6.9.2026, Aargauer Kunsthaus
Shamiran Istifan, Unearth Angel I-VII [Detail], 2026
Foto: ullmann.photography
«By the way, we’re just a window on the world.» So lautet einer der poetischen Gedanken aus dem Text Night der libanesisch-amerikanischen Autorin und Künstlerin Etel Adnan (Etel Adnan, Night, Nightboat Books, New York, 2016, S. 17). Das schreibende Ich und wir Lesende werden in diesem Satz selbst zum Fenster. Einem Fenster unter vielen, die ihren Blick auf die Welt werfen. Nicht zu einem Haus, das einen Ort besetzt, ein Territorium einnimmt, sondern zu einer Scheibe aus Glas – transparent, schützend, aber auch fragil.
Fenster bilden eine Schwelle vom öffentlichen in den privaten Raum, trennen innen von aussen, schirmen uns ab vor unerwünschten Blicken, schützen die häusliche Sphäre. An diesem architektonischen Element überlagern sich Intimität und Öffentlichkeit. Doch gleichzeitig sind Fenster durchlässige Membrane, wir können durch sie hindurchsehen. Hinter der Glasscheibe lässt sich der (sub-)urbane Raum, lassen sich das hektische Treiben einer Altstadt oder die spriessenden Knospen eines Baumes im Hinterhof (unbemerkt) beobachten. Fenster sind auch Spiegel. Sie reflektieren das Licht, den Aussenraum, aber auch das Interieur, in dem wir uns gerade befinden, oder gar unser eigenes Spiegelbild. Dabei zeigen Fenster schliesslich immer nur einen bruchstückhaften, fragmentarischen (Aus-)Blick in eine Realität und Lebenswelt – ein Bild, gerahmt durch die individuellen Perspektiven der Betrachtenden.
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Manor Kunstpreis 2026
12.6.–6.9.2026, Aargauer Kunsthaus
Shamiran Istifan, Diva Nation [Detail], 2026
Foto: Alex Spichale, Baden
Wenn ich Shamiran Istifans Skulpturen, (Video-)Installationen oder Arbeiten aus Textil betrachte, werde ich unweigerlich auf mich selbst zurückgeworfen. Schattenbilder meines Körpers oder die leicht verzerrte Reflexion meines Gesichts spiegeln sich auf den glossy Oberflächen, wie beispielsweise auf der Plexiglasscheibe des Werks Chiasms in the Flood Narrative (2022). Inspiriert von der Geschichte der Sintflut, hat die Künstlerin Textzeilen gedichtartig in das durchsichtige Material eingeritzt. Je nach Lichteinfall lässt sich die verschnörkelte Schrift entziffern, oder aber verbindet sich im nächsten Moment sogleich wieder mit der Transparenz des Plexiglases. Auch in anderen Arbeiten von Shamiran Istifan spielen Oberflächen eine zentrale Rolle – als Träger von Projektionen, aber auch als Zeichen von Kontrolle oder Begehren. Silberne Texturen, schwarzes oder hautfarbenes Lederimitat, schimmernde Elemente und Spiegelungen verleihen den Werken bisweilen eine mystische Aura.
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Manor Kunstpreis 2026
12.6.–6.9.2026, Aargauer Kunsthaus
Shamiran Istifan,
Unearth Angel I-VII, 2026
Pipelines, 2026
Foto: ullmann.photography
Shamiran Istifan spielt in ihrer Kunst mit visuellen Codes, die unseren (öffentlichen) Alltag durchdringen, aber auch mit Referenzen auf eine Lebenswelt, die mit ihrer persönlichen, diasporischen Erfahrung verknüpft ist. Die Bedeutung dieser Symbolik, die unter anderem in einem spezifischen geokulturellen Kontext der assyrischen Community in der Schweiz verankert ist, bleibt mir – als in der Innerschweiz sozialisierte und in Zürich lebende Frau – auf den ersten Blick manchmal verwehrt. Ich könnte also leicht in einen kulturellen Voyeurismus verfallen, und dennoch scheinen mir viele Elemente bei näherer Betrachtung vertrauter als gedacht: Lavabos, Engel, Briefkästen, Pflastersteine etc. Dabei ist es stets die Absicht der Künstlerin, auf unterschiedliche Zeiten, Kontexte und Lebenswelten Bezug zu nehmen und diese miteinander zu kombinieren, sie zu abstrahieren. Diese Ebene der Abstraktion setzt sie als Mittel ein, um die Komplexität des sozialen Zusammenlebens erfahrbar zu machen. Eine Komplexität, die insbesondere die Lebensrealitäten vieler Menschen aus Diaspora-Communities widerspiegelt, die sich in ihrem Alltag zwischen unterschiedlichen Welten fliessend hin- und herbewegen. Und vielleicht ist das collagenhafte Zusammenfügen von Motiven aus kulturgeschichtlichen und religiösen Kontexten, aus Social Media und Pop-Kultur symptomatisch für unsere durchdigitalisierte Zeit: Alles findet gleichzeitig statt, die Offline- und Online-Welt verschmilzt zunehmend miteinander.
Wenn auch eher symbolisch als formal – die Analogie des Fensters könnte eine erste Annäherung an die künstlerischen Methoden von Shamiran Istifan bieten. Zwischen der Realität des Alltags und einer Öffnung in imaginäre, transzendente Sphären erzählen die Werke der Künstlerin von Schwellenzuständen: zwischen innen und aussen, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, privat und öffentlich, Zugänglichkeit und Abgrenzung und zwischen Lebensrealitäten, die parallel existieren. Zwei Gedichtzeilen aus der oben genannten Arbeit auf Plexiglas bringen diesen Zwischenmoment des Übergangs bildhaft zum Ausdruck: «The window of the heavens is open» und «The window of the heavens is closed». Die beiden Sätze bilden – so wie in der rhetorischen Form des Chiasmus üblich – im Werk auch formal eine Spiegelbewegung. In dieser Geste des Öffnens und Schliessens schwingt hier, und in der Kunst von Shamiran Istifan generell, die Frage mit, wer Zugang hat zu Räumen, wem der Zugang verwehrt bleibt und wem es nur erlaubt ist, davon zu träumen.
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Manor Kunstpreis 2026
12.6.–6.9.2026, Aargauer Kunsthaus
Shamiran Istifan, Skin City, 2026
Foto: ullmann.photography
Räume erinnern, Räume erobern
Die Installation Ex Amore Vita: Ladies’ Room (2021) besteht aus einer nachgebildeten Damentoilette mit drei Waschbecken. Ein Fliesenimitat kreiert die Illusion einer öffentlichen Toilette im Museumsraum – einer Enklave in der Enklave –, die sogleich wieder entlarvt wird: Anstelle der Spiegel sind Videoscreens montiert, die eine Gruppe von Frauen zeigen. Sie befinden sich in einem ähnlichen Badezimmer-Setting, unterhalten sich ausgelassen, rauchen und tanzen, schminken und stylen sich. Begleitet vom Soundtrack eines Walzers schweift die Kamera durch den Raum, erfasst Details wie Schmuck, Schminkpinsel, Zigarettenasche im Lavabo oder die vertraute, aber bestimmte Geste des energischen Zuschnürens eines glitzernden Abendkleides. Wie Erinnerungsfetzen flüchtiger Momente wechseln Bilder und Szenen ab. Die leicht verwackelte Kamera spielt bewusst mit der Ästhetik des poor image, des mangelhaften Bildes. Die Videoinstallation orientiert sich an der Ästhetik von diasporischen Hochzeiten zu Beginn der 2000er Jahre, wie sie die Künstlerin als Jugendliche selbst erlebt hat: «Ich habe das Video eigentlich durch die Augen von mir als junges Mädchen inszeniert, wenn ich aufs WC ging und die Tanten und Mütter in ihrer Femininität dort erlebt habe und in dieser Nähe.» (Siehe Interview mit Shamiran Istifan, in: Vera Lang, «Geteilte Erfahrungen im Badezimmer: Die Installationen von Judy Chicago und Shamiran Istifan», Bachelorarbeit an der Universität Zürich, 2023.)
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Videoinstallation (Bildschirme, weiche Fliesen, Keramikwaschbecken, LED, Ton, verschiedene Materialien), 400 x 300 cm
Installationsansicht Werkschau
30.9. – 10.10.2021, Haus Konstruktiv, Zürich
Mit Genehmigung der Künstlerin
© Shamiran Istifan
Shamiran Istifan reinszeniert im Video einen Mikrokosmos – einen im Verborgenen existierenden, geschlechtsspezifischen, sicheren Raum innerhalb von Hochzeitgemeinschaften, den sich die Frauen aneignen, um zusammenzukommen und sich für einen Moment abseits männlicher Präsenz entspannen zu können. Sie macht somit Fragen von Raumpolitik sichtbar und akzentuiert dabei eine Form von überzeichneter, performativer Weiblichkeit – Hyperfeminismus als Strategie der Selbstermächtigung innerhalb patriarchaler Strukturen. Die Protagonistinnen im Video sind Freundinnen und befreundete Künstlerinnen mit ähnlichen sozialen und kulturellen Hintergründen. So feiert die Arbeit gleichzeitig die gegenseitige Unterstützung und die Verbundenheit dieser Frauen, die sich innerhalb eines relativ homogenen, kompetitiven und noch immer von Männern dominierten Kunstmilieus Zugang zu (elitären) Räumen verschafft haben.
Shamiran Istifan nutzt in ihrer künstlerischen Praxis wiederholt (Innen-)Räume als reflektierende Linse, um über breitere gesellschaftliche Themen nachzudenken. Bereits in Micro Entities (2020), ihrer ersten Einzelausstellung, arbeitete sie mit dem Mittel der Reinszenierung und stellte einen Community-Raum nach. Aufgrund der strengen Covid-Massnahmen fand das Opening per CCTV (Live-Stream auf YouTube) im digitalen Raum statt, was der Arbeit nochmals eine weitere, gesellschaftspolitische Dimension hinzufügte: Der Treffpunkt einer bestimmten Community wurde plötzlich öffentlich erlebbar, über die Kameras gar zu einem Objekt des Voyeurismus, während die Menschen, die sich üblicherweise dort aufhalten, abwesend blieben. Wie in Ex Amore Vita: Ladies’ Room schafft die Künstlerin auch mit der Ausstellung Micro Entities bleibende Bilder für die Geschichte einer Community, die grösstenteils allein durch mündliche Überlieferung fortlebt.
Für die Gruppenausstellung Demanding, Yet Gentle, die Shamiran Istifan 2023 im ehemaligen Restaurant des Kunsthauses Zürich im Rahmen des Kollektivs «Clubhaus» co-kuratierte, orientierte sie sich erneut an assyrischen Gemeinschaftsräumen. Istifan gestaltete eine Art Bühnenbild, das die Atmosphäre dieser provisorischen, sich oft in industriellen Umgebungen befindenden, umfunktionierten Orte aufnahm: weisses Licht, graue Teppiche, gedeckte Tische, an denen Kartenspiele gespielt werden können. Sorgfältig platzierte Werke von eingeladenen Kunstschaffenden wurden zu Protagonisten dieser Inszenierung. Die sozial konnotierte Szenografie besetzte temporär und symbolisch die elitären Strukturen des Museums. Welche Rolle Diversität in Institutionen spielt, reflektiert die britische Autorin, Wissenschaftlerin und feministische Aktivistin of Colour Sara Ahmed kritisch und schreibt über die Erfahrung des Fremdgemachtwerdens treffend: «We can think from the experience of becoming a stranger. A stranger experience can be an experience of becoming noticeable, of not passing through or passing by, of being stopped or being held up. A stranger experience can teach us about how bodies come to feel at home through the work of inhabitance, how bodies can extend themselves into spaces creating contours of inhabitable space, as well as how spaces can be extensions of bodies.» (Sara Ahmed, On Being Included, Racism and Diversity in Institutional Life, Duke University Press, Durham und London, 2012, S. 3) Ahmed versteht Räume als Erweiterungen von Körpern, als nicht neutral, da strukturelle Machtverhältnisse auf sie und auf die Körper, die sie bewohnen, einwirken. Als kritischer Kommentar zu (Un-)Sichtbarkeit, Zugang und systemischem Ausschluss war die Ausstellung und die szenografische Intervention von Shamiran Istifan eine bestimmte, aber freundliche (Ein-)Forderung, Räume anders zu denken, sie zu besetzen und mit neuen Erzählungen zu füllen.
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LED-Lampen, Kunststofffasern, 300 x 400 cm
Installationsansicht Law & Order
3.7. – 25.7.2021, Kulturfolger, Zürich
Mit Genehmigung der Künstlerin
© Shamiran Istifan
Objekte des Dazwischen
Die Arbeit Teleportation Loop Player (2019) schliesslich nahm ein Objekt zum Ausgangspunkt, das sich zwar im öffentlichen Raum befindet, jedoch auf einen privaten, häuslichen Raum referiert. Die Satellitenschüssel auf dem Dach oder an der Fassade gilt im europäischen Kontext als unfreiwilliger Marker für einen migrantischen Haushalt. Sie ermöglicht den Zugang zu Medien aus dem Herkunftsland, zu Nachrichten, Serien oder Musik. So steht das Objekt auch dafür, selbstbestimmt die eigene kulturelle Perspektive zu bewahren, und trägt ein Moment des Widerstands in sich. Oft mit einem Augenzwinkern nutzt Shamiran Istifan in ihrer Kunst Bilder, Symbole und Materialien, die sie mit neuen, teils sakral konnotierten Bedeutungen auflädt. So macht sie die Satellitenschüssel zur Skulptur, die wie eine überdimensionale Muschel schimmert, und verleiht ihr noch eine weitere Bedeutungsebene: Indem sie diese mit einer an die Luxusmarke Louis Vuitton angelehnten Musterung überzieht, verweist sie auf die Sehnsucht nach sozialem Aufstieg, die mit dem Tragen von Louis-Vuitton-Taschen einhergeht. Die Künstlerin fügt dem Logo zwei Punkte hinzu, wodurch sich seine Bedeutung in das Wort «bana» verwandelt: ن (bāna / bayn) kommt aus der alten semitischen Wurzel B-Y-N, die im Arabischen und Aramäischen mit «Trennung», «Dazwischen», aber auch «Klarwerden» verbunden ist: Etwas wird sichtbar oder deutlich, indem es sich abgrenzt oder separiert. In diesem Sinne steht die Arbeit symbolisch für das Aufwachsen in einem Teleportation Loop, einer Teleportationsschleife, in der ständiges, unsichtbares codeswitching und shapeshifting je nach sozialem Umfeld zu einer selbstverständlichen Praxis wird – ein Anpassen von Sprache, Kleidung und Verhalten, das heisst des Habitus im Sinne Bourdieus (Siehe u. a. Pierre Bourdieu, Die feinen Unterschiede, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1982 (fr. Pierre Bourdieu, La distinction, Les Éditions de Minuit, Paris, 1979)), um eben nicht durch Abgrenzung oder Trennung offensichtlich zu werden. In ihrem literarischen Kurztext «ALL YOU GET BACK IS THAT FLUORIDE STARE» beschreibt Shamiran Istifan die Kunst des sich Anpassens als ultimative Fähigkeit: «I have almost no skills, except adapting, which is after all the ultimative skill because one has to get used to the temporary, to flexibility. I’m a shapeshifter and I got what you want in my silly little store, just tell me what would keep you entertained.» (Text verfasst zur Ausstellung Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi im Swiss Institute New York, siehe: Emmy Hennings / Sitara Abuzar Ghaznawi, hg. v. Simon Castets und Salome Hohl, Swiss Institute mit Lenz Press, New York, 2022)
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Manor Kunstpreis 2026
12.6.–6.9.2026, Aargauer Kunsthaus
Shamiran Istifan, Inbox, 2026
Foto: ullmann.photography
Für ihre erste institutionelle Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, die zugleich eine Rückkehr in die Region ihres Aufwachsens bedeutet, befasst sich Shamiran Istifan erneut mit einem spezifischen Objekt, an dem sich der Übergang von Privatraum zu Öffentlichkeit exemplarisch verdichtet: mit dem Briefkasten. Die Künstlerin transferiert das typische Schweizer Designobjekt an die Museumswand, in den musealen Kontext. Die Arbeit Inbox (2026) besteht aus Briefkästen, die mit ihren sich wiederholenden, geometrischen Strukturen wie eine Skulptur der Minimal Art anmutet. Doch auf die metallene Oberfläche ist mittels Schichten von Farbe und Make-up das Gesicht einer Frau appliziert, das mit der bürokratischen, standardisierten Formensprache des Briefkastens bricht. Es ist die libanesische Sängerin und Schauspielerin Haifa Wehbe, einer der erfolgreichsten arabischsprachigen Popstars der 2000er Jahre, die uns direkt anblickt und einen Finger an ihre Lippen hält. Eine Geste, die mit Unschuld und zugleich Diskretion und der Geheimhaltung vertraulicher Informationen assoziiert wird und somit subversives Potenzial in sich trägt. In der Arbeit verbinden sich Referenzen auf Jugendkultur, Werbeindustrie und Street Art, einer Form der Aneignung öffentlichen Raums, mit dem Übergang zu privaten, oft verborgenen Narrativen. Dabei schwingt auch die Thematik mit, wie bürokratische Prozesse auf Körper wirken, sie einschränken und Ungleichheiten offensichtlich werden lassen. Die Künstlerin thematisiert den Briefkasten als architektonisches Objekt, das zugleich persönliche, unerzählte Geschichten in sich birgt und auf übergeordnete, kollektive Systeme und Machtverhältnisse verweist. Auf poetische, zugleich höchst präzise Weise verhandelt ihre Kunst das Ineinandergreifen von Raum und Körper und lenkt den Blick über das Individuelle hinaus auf grössere strukturelle Zusammenhänge.
Text: Sarah Mühlebach, Kuratorin Shamiran Istifan. Manor Kunstpreis 2026