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Di. 3.11.2026
12.15 – 13.15 Uhr

AUSVERKAUFT Bildklänge. Bilder hören, Musik sehen

Verwandtschaften

Eintritt + CHF 35.–

In Kooperation mit argovia philharmonic

Sprache: Deutsch

Ein Angebot, das sich an Menschen mit und ohne Sehbehinderung richtet.

 

Als Grundlage für eine Komposition dient die inspirierende Begegnung mit einem Kunstwerk. Diesen Gedanken greift das neue Kooperationsprojekt zwischen dem Aargauer Kunsthaus und dem argovia philharmonic auf. Ausgehend von der Betrachtung eines ausgewählten Werkes der Sammlung wird das Publikum auf eine einstündige Zeitreise geführt, die kunsthistorische und klangliche Perspektiven verbindet und durch verschiedene Epochen der Künste führt.

Emil Nolde sammelte Steingut- und Porzellanfiguren sowie Webarbeiten aus der Volkskunst, und er interessierte sich für aussereuropäische Skulpturen und Masken. Unser Mittagskonzert folgt den Objekten, die er im Stillleben von 1913 miteinander komponiert hat: Drei der Motive aus Noldes Bild treffen auf Musik von der Romantik bis zur Moderne. Der gemolkenen Kuh begegnen wir mit den heiteren, ländlichen Trios von Wilhelm Popp. Der Japanstatue widmet sich die Musik von Claude Debussy, den das javanische Gamelan prägte. Der Maske stellen wir derbe, groteske Volkstänze von Béla Bartók gegenüber. Geniessen Sie eine Mittagspause für Aug und Ohr.

Diese vierteilige Veranstaltungsreihe wird unterstützt durch Swisslos Fonds Kanton Aargau, die FG Pfister Kultur- und Sozialstiftung,  die Hans und Lina Blattner-Stiftung und die Ruth & Edith Suter-Stiftung.

Es spielen Sabina Curti (Violine), Eva Polgar (Klarinette) und Jasmine Vollmer (Harfe).

Mit Brigitte Haas, Kunsthistorikerin, und Janina Kriszun, Musikvermittlerin

Ein Gemälde von Emil Nolde, dass eine Kuh, eine japanische Statue und eine Maske zeigt. i
Emil Nolde, Stillleben (Kuh, japanische Figur und Kopf), 1913
Öl auf Leinwand, 73.5 x 89 cm
Aargauer Kunsthaus / Legat Dr. Othmar u. Valerie Häuptli, 1983
Copyright: Nolde Stiftung Seebüll
Foto: Jörg Müller
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